15.10.2017 Herbstwanderung in der Eifel
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Bei unserer diesjährigen Herbstwanderung wurden wir nicht nur von der Sonne, sondern auch von vielen schönen Ausblicken und Orten am Wanderweg verwöhnt. Von unserer Tennisanlage ging es um Viertel nach 10 Uhr in Fahrgemeinschaften mit 14 wanderfreudigen Teilnehmern los. Kurz nach 11 Uhr erreichten wir unseren Ausgangspunkt Abenden, einen Ortsteil von Heimbach. Wer sie noch nicht anhatte, schnürte seine Wanderschuhe und dann ging es schon gleich über einen schmalen Steig in Serpentinen aufwärts Richtung Nideggen. Es war ganz schön schweißtreibend und wir machten eine erste kleine Pause am Aussichts-punkt Kühlenbusch, wo schon zwei Bänke auf uns warteten. Noch ein kleines Stück, dann hatten wir die Höhe erreicht und wir gingen ohne große Anstrengung an einigen sehr abseits gelegenen Villen vorbei bis zum nächsten Haltepunkt, dem Nationalparktor Nideggen.
Dort schauten wir uns ein wenig um und stiegen dann der Jugendherberge Nideggen aufs Dach. Dort oben gibt es einen der vielen „Eifelblicke“; nicht nur über das Rurtal und die Rurhöhen konnten wir schauen, in der Ferne sahen wir auch unsere Kraftwerke.
Dann ging es mit leichtem Ab und wieder Auf ins Städtchen Nideggen, wo der Weg uns natürlich zur Burg führte. Vom Burgturm aus ergaben sich wieder herrliche Blicke in die Landschaft der Nordeifel.
Von der Burg stiegen wir über einen schmalen Weg bergab, der gespickt war mit schönen Ausblicken und vielen Buntsandsteinfelsformationen. Diese Felsen entstanden vor etwa 220 Millionen Jahren, als die von den Bergländern in die Becken ziehenden Flüsse Kies, Sand und Ton ablagerten. Seit dieser Zeit modelliert die Wasserkraft der Rur die sie umgebende Felslandschaft. Bevor der Wald sich wieder zum Rurtal öffnete, begegneten wir dem  „Düvelstritt“ und seiner sagenhaften Geschichte, danach ging es am Örtchen Brück und dem dortigen Campingplatz vorbei . Am Hetzinger Hof fanden wir dann eine Möglichkeit, uns für ein Picknick niederzulassen. Jeder packte seine mitgebrachten Leckereien auf den großen Tisch und wir ließen es uns schmecken.
Gut gestärkt und ausgeruht machten wir uns auf den letzten Teil unserer Runde. Durch Wiesen und Weiden wanderten wir bis zum Jagdhaus, dort bogen wir ab in den Wald, bis wir den Ortseingang von Abenden erreichten. Dort gab es noch einen Abstecher in einen geheimnisvollen esoterischen Garten mit verwunschenen Ecken und Winkeln sowie geschriebenen und gemalten Weisheiten. Noch ein kleines Stück an schönen Fachwerkhäuschen vorbei und dann waren wir kurz vor unserem Parkplatz am Dorfcafe, wo wir bei Kaffee und Kuchen unseren Wandertag ausklingen ließen und schon Pläne für eine Winterwanderung schmiedeten.

Birgitt und Gerd